Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine

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Inhalt: Geschichte des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rheine

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Im Mai 1906 nahm das heutige Wasserstaßen- und Schifffahrtsamt Rheine als Königliche Wasserbauinspektion seine Arbeit auf. Schon damals hatte es einen Teil des Dortmund-Ems-Kanals und der Ems schifffahrtspolizeilich zu beaufsichtigen, Schleusen zu betreiben und Sanierungs- und Baumaßnahmen an Brücken und anderen Bauwerken einzuleiten. Auch heute prüfen seine Ingenieure und Techniker kontinuierlich die baulichen Anlagen einschließlich des Gewässerbettes und der Dämme. Damit erfüllen sie nicht nur einen wesentlichen Teil des breiten Aufgabenspektrums des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes, sondern vor allem eine für die wichtigen Transport- und Wirtschaftswege unverzichtbare Arbeit.

Heute ist das Amt eine relativ eigenständige Behörde innerhalb der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Im Jahr 1906 allerdings wurde die Wasserbauinspektion als preußische Landesbehörde gegründet. Offizieller Gründungstag war der 1. Mai. Aber erst am 7. Juni erfuhren auch die Rheinenser offiziell von der Errichtung des neu geschaffenen Amtes. Bis dahin musste der damalige Leiter, Wasserbauinspektor Theodor Offenberg, alle organisatorischen und personellen Fragen klären , Büroräume anmieten und beziehen. Seither hat das Amt turbulente Zeiten erlebt und mehrmals seine Bezeichnungen und Dienstgebäude geändert. Immer wieder in seiner Geschichte wurde es mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Eine der größten arbeitstechnischen Leistungen etwa war die Beseitigung der Kriegsschäden am Kanal nach 1945.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt an der Münsterstraße unterhält heute neben dem Dortmund-Ems-Kanal auch den Datteln-Hamm-Kanal und natürlich einen Teil der Ems mit den Schleusen und Wehren in Rheine und Listrup. So ermöglicht es nicht nur den einwandfreien Schiffsverkehr auf den Kanälen, sondern auch den Rheinensern und vielen anderen Menschen aus der Region, die Ems als Freizeitraum zu nutzen. Dieses Angebot wird zahlreich wahrgenommen, denn der Fluss ist ein beliebtes Ausflugsziel für Kanu- oder Rudersportler, aber auch Heimstätte für den Sportbootverkehr.