Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine

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Inhalt: Der Bau des Dortmund-Ems-Kanals

 

Mit dem Bau des Dortmund-Ems-Kanals wurde 1892 begonnen.

Die Gesamtkosten des Kanalbaus einschließlich der Förderbeiträge für die Häfen betrugen rd. 80 Mio. Mark. Obgleich für die Erdarbeiten schon weitgehend Maschinen eingesetzt wurden, waren in den Spitzenjahren jedoch über 4.000 Arbeiter beschäftigt. Da nicht so viele Arbeiter im hiesigen Raum da waren, halfen viele im Erdbau spezialisierte Holländer und auch italienische Maurer und Steinhauer mit. Diese machten etwa 30% aller Arbeiter aus.

Am 11. August 1899 wurde nach nur 7 Jahren Bauzeit der Dortmund-Ems-Kanal feierlich eröffnet. Bei der Eröffnungsrede ließ Kaiser Wilhelm II. keine Zweifel daran aufkommen, dass dieser Kanal nur der erste Teil eines Kanalsystems sei, das Rhein und Weser verbinden solle und er fest entschlossen sei, den Mittellandkanal bauen zu lassen. Zwar fand die Bauvorlage für den Mittellandkanal von Bevergern nach Minden zur Weser und weiter zur Elbe im selben Jahr keine Mehrheit im Abgeordnetenhaus, aber im Jahr 1904 konnte der Bau dieses Kanals mit parlamentarischer Zustimmung in Angriff genommen werden.

Die Königliche Kanalkommission wurde 1889/99 in die, dem Oberpräsidenten der Provinz Westfalen in Münster unterstellte, Dortmund-Ems-Kanalverwaltung umgewandelt. Die sechs Bauabteilungen wurden aufgelöst und dafür die Wasserbauinspektionen – seit 1910 Wasserbauämter – Münster und Meppen neugebildet. Ab 1906 kam hierzu noch die Wasserbauinspektion bzw. das Wasserbauamt Rheine.

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