Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine

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Inhalt: Baden im Kanal

Weil wir Verständnis haben und Rücksicht nehmen möchten auf das natürliche und menschliche Bedürfnis sich im Wasser zu bewegen, tolerieren wir das Baden in den Kanälen. In besonders gefährlichen Bereichen wie z.B. vor Schleusen, Brücken und Wehren ist das Baden jedoch verboten. Diese Verbote dienen dem Schutz der Schifffahrt und der Badenden.

Auszug aus der Binnenschiffahrtsstraßenordnung

 

§ 6.17

 

Fahrt auf gleicher Höhe, Verbot der Annäherung an Faherzeuge

 

4.  Personen die Wassersport nicht mit einem Fahrzeug betreiben, müssen von Fahrzeugen oder Schwimmkörpern in Fahrt und von schwimmenen Geräten während der Arbeit ausreichend Abstand halten.

 

§ 8.10

 

Bade- und Schwimmverbot

 

1.  Das Baden und Schwimmen ist verboten

   a)   im Bereich bis zu 100,00 m ober- und unterhalb einer Brücke, eines Wehres, einer Hafeneinfahrt, einer Liegestelle oder einer Anlegestelle der Fahrgastschifffahrt,

   b)   im Schleusenbereich,

   c)   im Arbeitsbereich von schwimmenden Geräten,

   d)   an einer durch das Tafelzeichen A.19 bezeichneten Stelle

Anlage7-Verbotszeichen-A19

(A.19)

2.  Ein Badender und ein Schwimmer müssen sich so verhalten, dass ein in Fahrt befindliches Fahrzeug oder ein in Fahrt befindlicher Verband nicht behindert wird.

3.  Vorschriften, die das Baden oder Schwimmen in Flüssen und Kanälen an anderen als den in Nummer 1 genannten Stellen einschränken oder verbieten, bleiben unberührt.

4.  Das Bade- und Schwimmverbot nach Nummer 1 Buchstabe a und b und ein durch eine Vorschrift nach Nummer 3 ausgesprochenes Bade- oder Schwimmverbot kann durch das Tafelzeichen E.25 kenntlich gemacht werden.

Verbotszeichen-E25

(E.25)

Was man darüber hinaus wissen sollte:

Das Springen von Kanalbrücken ist gefährlich!

  -Im Wasser treibende Gegenstände wie z.B. leere Flaschen oder spitze Holzstücke werden leicht übersehen

  -Gegenstände, die sich gerade im Brückenbereich unter der Wasseroberfläche befinden, bergen eine weitere erhebliche Verletzungsgefahr

  -Die Wassertiefe wird oftmals überschätzt

Wer Schiffe anschwimmt begibt sich in Lebensgefahr!

  -Je nach Schiffstyp und dem Ort des Schwimmers wird dieser vom Sog der Schiffsschraube erfasst und hinein gezogen.

  -Schiffsführer können badende Menschen oft nicht rechzeitig oder gar nicht erkennen

  -Größere Schiffe haben einen Anhalteweg von mehr als einen Kilometer

Wer sich unerlaubt auf Schiffen sowie Hafengeländen, Umschlageinrichtungen oder Anlegestellen aufhält, begeht eine Straftat.

Steine und Bewuchs dürfen nicht entfernt werden, da diese der Uferbefestigung dienen