Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine

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Inhalt: Einflüsse des Bergbaus

 

Seitdem der DHK existiert, unterliegt er dem Einfluss des Bergbaus. Dies hat in der Vergangenheit zu großen Problemen geführt, da der Abbau der Kohle unter Tage erhebliche Geländesenkungen an der Oberfläche verursachte. Mit diesen Schwierigkeiten muss auch in Zukunft gerechnet werden, da der Steinkohleabbau in der hiesigen Region noch nicht eingestellt wird.

An den meisten Bauwerken in Bergsenkungsgebieten entstehen Schäden dadurch, dass das Bauwerk nicht gleichmäßig von Zerrungen und Pressungen beansprucht wird. Diese Schäden können letztendlich zur Zerstörung der Bausubstanz führen. Die größten Senkungen im Einflussbereich des DHK sind in der Nähe der Stadt Lünen aufgetreten. Hier fiel das Gelände seit 1914 um ca. 8,50 m. Der Neubau des Sesekedükers in Lünen unterlag während der, in drei Abschnitten unterteilten, Bauphase (1981-1992), Senkungen von bis zu 5,00 m, so dass es keinen vermessungstechnischen Festpunkt gab und nur nach Differenzhöhen gebaut werden konnte. Außerdem musste im Zuge des Neubaus die Planung wiederholt an die neuen Bedingungen angepasst werden.

Auch Kanalseitendämme und Spundwände müssen im Laufe der Zeit an die fallenden Geländehöhen angepasst werden, da die Wasserspiegellage im Kanal weitgehend konstant gehalten und ein Entweichen des Kanalwassers in angrenzende Gebiete vermieden werden muss.

Der Bergbau stellt die Arbeiten am DHK immer wieder vor neue Herausforderungen.

Bergbau2 Bergbau1

                        (DHK Zeche Haus Aden)                                   (Bergschadensbeseitigung am DHK)