Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine

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Inhalt: Wasserverteilungsanlage

 

Hauptsächlich durch Schleusungsvorgänge am Rhein-Herne-Kanal (RHK), Wesel-Datteln-Kanal (WDK) und Dortmund-Ems-Kanal (DEK) bis hin zum Rhein oder Ems, geht dem westdeutschen Kanalnetz Wasser verloren. Da zur Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs auf den Wasserstraßen ein weitgehend konstanter Wasserspiegel notwendig ist, muss der Wasserverlust ausgeglichen werden.

Durch Stauregelung der Lippe kann die erforderliche, in den DHK einzuleitende Wassermenge gesteuert werden. Im Jahre 1995 betrug die der Lippe entnommene Wassermenge ca. 270 Mio. m³, wobei eine Entnahme von 25 m³/s nicht überschritten werden darf. Das geschieht in der Wasserverteilungsanlage Hamm.

Speisungsanlage_Hamm_Schema   Natürliche_Speisung_Schema

In niederschlagsarmen Jahreszeiten, in denen nicht genügend Wasser aus der Lippe zur Verfügung steht, muss das Kanalwasser an den Schleusen hochgepumpt werden. Die anfallenden Kosten verteuern allerdings den Schifffahrtsbetrieb.

Pumpbetrieb_Schema

Darüber hinaus kann der Lippe bei Niedrigwasser, durch ein Überleitungsbauwerk unterhalb der Staustufe Hamm, Kanalwasser bis zu einer Menge von 4,5 m³/s zugeführt werden, das ebenfalls mit einer Pumpwerkskette entlang des RHK oder des WDK von der Ruhr bzw. vom Rhein herbeigeführt wird (1995 ca. 5,5 Mio. m³).

Ebenso wird das saubere Kanalwasser (Güteklasse II) gegen Entgelt industriell genutzt. Kraftwerke, Zechen, Industrie- und Gewerbebetriebe setzen das Wasser vorwiegend für Kühlzwecke ein. Dieses entnommene Wasser wird teilweise in den Kanal zurückgeleitet.

Wasserverteilungsanlage1

(DHK Schleuse Hamm/Wasserverteilungsanlage)

Wasserversorgung

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Infoblatt Download Wasserverband Westdeutsche Kanäle (2,0 MB)